|
|||||||
ArbeiterbezirkDiese sechs Orte wurden neben einer Reihe anderer am 6. März 1850 als 4. Bezirk Wieden eingemeindet. Nach längeren Debatten wurde wegen der unterschiedlichen Verhältnisse 1861 der 5. Bezirk davon abgetrennt. 1873 verlor der Bezirk allerdings seine südlichen Teile an den 10. Bezirk Favoriten. In der Folge wurde der noch recht ländliche Bezirk zu dicht verbautem städtischem Gebiet, wobei er sich von einer hauptsächlich von Handwerkern bewohnten Gegend zu einem Arbeiterbezirk wandelte. Folglich entstanden hier in der Zwischenkriegszeit auch die ersten Wohnbauten des Roten Wien, was auch noch durch freies Gelände entlang des Gürtel ermöglicht wurde.Der Arbeiterbezirk bot auch während des Bürgerkrieg 1934 Widerstand gegen den austrofaschistischen Ständestaat. In Margareten wurde der Reumannhof vom Schutzbund eingenommen und versucht zu halten. Heute ist Margareten immer noch ein Arbeiterbezirk welcher von vielen Bosnischen, Kroatischen, Serbischen und Türkischen Einwanderern bewohnt ist. |
|||||||
|
|
|||||||



