Großglockner 3798m, höchster und einer der schönsten Berge Österreichs, dementsprechend viel besucht. Drei Schutzhütten erleichtern den Aufstieg über den Normalweg, vorausgesetzt man hat keine Probleme mit der Höhe und ist schwindelfrei. Trotzdem darf der Aufstieg nicht unterschätzt werden, weil technische Schwierigkeiten warten. Gletscherbegehung, steiles Eis am „Glocknerleitl“ und Felskletterei im II. Schwierigkeitsgrad. Außerdem ist am Kleinglockner oft Geduld angesagt, wenn das Gedränge bei gutem Wetter auf dem schmalen Grat groß wird und kein „Seilsalat“ entstehen soll.
Am besten steigt man vom Lucknerhaus zur Stüdlhütte (2802m) auf und übernachtet auf dem bestens geführten Stützpunkt. Von dort über das Ködnitzkees auf die Adlersruhe (3451m). Angeseilt wird am Gletscherbeginn (3000m). In ca. 3150m Höhe überschreitet man eine Randkluft und es geht an drahtseilversichertem Fels auf das „Kampl“ dann kurz weiter über ein flaches Firnfeld und am drahtseilversicherten Felsgrat auf die Adlersruhe. Von dort zuerst kurz flach weiter. Danach folgt der steile Eisanstieg über „Bahnhof“ und „Glocknerleitl“ (bei Blankeis heikel, Pickel, Steigeisen und Eisschrauben erforderlich!). Nachdem man den Fels am Kleinglockner betreten hat, beginnt die Kletterei (II. Grad., bei Nässe oder Eis noch schwieriger, Sichern ist an den stabilen Eisenstangen gut möglich). Vom Kleinglockner kurzer Abstieg (Stahlseil) ins „Glocknerschartl“. Ausgesetzt! Vom Schartl folgt noch eine Seillänge Kletterei zum Gipfelkreuz.
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