Der St. Johanner Badesee (Weizelsdorfer B.) liegt im Rosental zwischen den Ortschaften Feistritz und Ferlach. Geologisch ist dieser Bereich durch spät- bis nacheiszeitliche Ablagerungen geprägt. Großflächig werden diese Sedimente von Terrassenschottern überdeckt, die von den Karawanken kommenden Bächen ins Tal geschwemmt wurden. Der Grundwasserkörper befindet sich im allgemeinen zwischen 7 und mehr als 40 m Tiefe. Die Grundwassererneuerung ist in Folge des Vorherrschens von leicht wasserdurchlässigen Boden-, Schotter- und Sandablagerungen sehr groß.
Der See entstand durch Schotterentnahme im Grundwasserbereich, die im Jahre 1980 begonnen und 1991 beendet wurden. Der See besitzt keinen oberirdischen Zu- und Abfluß, sondern wird ausschließlich von Grundwasser gespeist. Das Einzugsgebiet des Sees wird landwirtschaftlich genutzt, 67 % entfallen auf Grünland und 33 % auf Ackerland. Die steilen Uferböschungen wurden weitgehend einer natürlichen Sukzession überlassen. Das Ostufer wurde mit standortgerechten Erlen besetzt. Die nicht standortgemäße Bepflanzung des Südufers mit Lärchen und Fichten führte zu starken Trockenschäden an den Gehölzen.
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Tel:+43(0)4274/52100
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Im Winter Eislaufen teilweise möglich
Größe:
0,1 km²
Tiefe:
13 m
Ø Wassertemperatur (Sommer):
20 °C
Mehr Informationen unter:
Kärnten
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